Über

„Musica getutscht“ (nach Sebastian Virdung 1511) ist auf italienische Musik von 1500 bis 1650 spezialisiert.


Es widmet sich der historisch informierten Aufführungspraxis und spielt in einer Besetzung von 3 bis 8 Musiker*innen ohne Dirigent*in.


Initiiert wurde das Projekt von dem Lautenisten Bernhard Reichel, der gemeinsam mit dem Cembalisten Julius Lorscheider das instrumentale Fundament des Ensembles bildet.  Dazu kommen je nach Art des Repertoires und des Programms unterschiedliche Vokal- und Instrumentalsolist*innen.


Das Ensemble ist ausdrücklich nicht kommerziell ausgerichtet. Was über einen fairen Tagessatz für die Musiker*innen verdient wird, nutzt das Ensemble zur Organisation von Konzerten gegen freien Eintritt.


"Musica getutscht" möchte keine Unterhaltung gegen Geld anbieten, sondern aussagekräftige Musik, auf hohem Niveau interpretiert und für jeden zugänglich.

Die Konzerte dauern grundsätzlich nur eine Stunde und die Zuhörer*innen erhalten eine Einführung in die dargebotenen Werke.


Im Jahr 2020 widmet sich „Musica getutscht“ mit der Sopranistin Anne Richter der Musik aus dem Umfeld von Raffael Sanzio da Urbino um 1520 und tritt bei Konzertreihen und Veranstaltern wie „Musik in den alten Heidekirchen“, den „Uckermärkischen Musikwochen“, der Landesgalerie Hannover, den „Habenhausener Schafferkonzerten“ und dem „Greifenberger Institut für Musikinstrumentenkunde“ auf.


2021 wird die Musik Claudius Monteverdis während seiner Zeit als Kapellmeister in San Marco 1613 - 1643 im Fokus des Ensembles stehen.

G. Frescobaldi- Cosí mi disprezzate (1630)

Viola Blache- Sopran, Bernhard Reichel- Chitarrone, Julius Lorscheider- Cembalo

© Alle Rechte vorbehalten